Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Stand: 18. November 2025.
1. Geltungsbereich
Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen CAPIVORY, Friedrichstraße 171, 10117 Berlin („Berater“), und dem Auftraggeber („Kunde“) über Beratungsleistungen. Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, deren Geltung wird ausdrücklich schriftlich vereinbart.
2. Vertragsschluss und Leistungsbeschreibung
Angebote des Beraters sind freibleibend. Ein Vertrag kommt durch schriftliche Annahme des Angebots, durch Gegenzeichnung eines Vertragsdokuments oder durch Beginn der Leistungserbringung zustande. Umfang, Inhalte, Meilensteine, Verantwortlichkeiten und Vergütung ergeben sich aus Angebot/Leistungsbeschreibung und diesen AGB.
3. Mitwirkungspflichten des Kunden
- Rechtzeitige Bereitstellung notwendiger Informationen, Daten, Zugänge und Ansprechpartner.
- Sicherstellung der erforderlichen Rechte und Freigaben.
- Benennung eines verantwortlichen Projektleiters auf Kundenseite.
Verzögerungen aufgrund fehlender Mitwirkung verlängern Fristen angemessen und können Mehraufwände begründen.
4. Vergütung, Auslagen, Zahlungsbedingungen
- Vergütung nach Paket, Retainer oder T&M gemäß Angebot; Preise in EUR zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer.
- Auslagen (Reisen, Tools, Daten) nur nach vorheriger Freigabe, Weiterbelastung zum Selbstkostenpreis.
- Zahlungsziel: 14 Kalendertage netto. Bei Verzug gelten gesetzliche Verzugszinsen (§ 288 BGB) sowie Mahnkosten.
5. Leistungserbringung, Abnahme
Der Berater erbringt die Leistungen mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns. Abnahmen erfolgen je Meilenstein bzw. Paketende. Erkennbare Mängel sind innerhalb von 14 Kalendertagen nach Lieferung schriftlich zu rügen; andernfalls gilt die Leistung als abgenommen.
6. Rechte an Arbeitsergebnissen
Bis zur vollständigen Zahlung verbleiben sämtliche Rechte beim Berater. Nach Zahlung erhält der Kunde ein einfaches, nicht übertragbares, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht an den speziell für ihn erstellten Ergebnissen zur internen geschäftlichen Nutzung. Vorbestehende Rechte und generische Methoden/Frameworks verbleiben beim Berater.
7. Vertraulichkeit & Datenschutz
Parteien verpflichten sich zur Vertraulichkeit über alle nicht offenkundigen Informationen. Datenschutz erfolgt gemäß Datenschutzerklärung. Soweit der Berater für den Kunden personenbezogene Daten verarbeitet, schließen die Parteien einen Auftragsverarbeitungsvertrag (Art. 28 DSGVO).
8. Subunternehmer
Der Berater darf qualifizierte Subunternehmer einsetzen. Der Berater bleibt für deren Leistung verantwortlich und stellt Datenschutz sowie Vertraulichkeit sicher.
9. Gewährleistung
Der Berater schuldet eine fachgerechte Beratung, jedoch keinen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg. Mängel werden innerhalb angemessener Frist nachgebessert. Schlägt die Nachbesserung fehl, kann der Kunde die Vergütung angemessen mindern.
10. Haftung
Der Berater haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Berater nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Eine Haftung für entgangenen Gewinn ist ausgeschlossen, sofern nicht zwingendes Recht entgegensteht.
11. Nichtabwerbung
Während der Vertragslaufzeit und zwölf Monate danach unterlässt der Kunde die aktive Abwerbung von Mitarbeitern des Beraters ohne vorherige schriftliche Zustimmung. Bei Verstoß ist eine angemessene Vertragsstrafe verwirkt.
12. Referenznennung
Der Berater darf den Kunden nach Abschluss des Projekts als Referenz benennen (Name/Logo), sofern der Kunde nicht in Textform widerspricht. Vertrauliche Inhalte werden nicht offengelegt.
13. Laufzeit, Kündigung
Die Laufzeit ergibt sich aus dem Angebot. Ordentliche Kündigungsrechte bestehen gemäß Vereinbarung (z. B. Retainer monatlich). Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
14. Höhere Gewalt
Bei Ereignissen höherer Gewalt ruhen Pflichten für die Dauer der Störung. Parteien stimmen eine angemessene Anpassung von Terminen und Leistungen ab.
15. Rechtswahl, Gerichtsstand
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand ist Berlin, sofern zulässig.
16. Schlussbestimmungen
Änderungen/Ergänzungen bedürfen der Textform. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen unberührt. An die Stelle unwirksamer Bestimmungen tritt die gesetzliche Regelung.